Wald

In meinem Kopf raucht es nicht,

Nein, es ist ein ganzer Waldbrand.

Der Rauch frisst das ganze Licht.

Alle schönen Blumen sind verbrannt.

Alle Bewohner des Waldes weg.

 

Raus aus meinem Kopf, zurück bleibt Asche.

Kleine Körnchen Tod bleiben zurück.

Ich schütte Wodka drüber Flasche um Flasche.

Ich denke er heilt den Wald Stück für Stück.

Tut er nicht.

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Elite!

Eigentlich bin ich kein Nazi und auch nicht dumm, aber dieses Lied hat mein Leben verändert, es hat mich zum potenziellen AFD-Wähler gemacht. Mit dieser Strategie gelingt es der AfD junge Wähler zu begeistern.  http://www.youtube.com/watch?v=Q99UcKe-QpQ

Leider darf ich nicht wählen, weil ich zu jung bin, um politisch interessiert und/oder gebildet zu sein.

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Die AfD nutzt zahlreiche soziale Netzwerke des Weltnetzes um die Wähler davon zu überzeugen, dass ganz Deutschland aus Europa verschwinden muss. Auch das Medium der sozial verkümmerten Menschen, twitter, wird genutzt um die Seriosität der Parteimitglieder zu zeigen.

(Quelle: http://afdwaehlerstellensichvor.tumblr.com/)

Ein weiteres Lied mach dem Wähler klar, dass die AfD, sogar nach einem halben Jahr im harten Business, nicht aufgibt. http://www.youtube.com/watch?v=xJYUWYZLIkw

Hatte keine Zeit für was gescheites tut mir Leid.

Alle anders?

Wir wollen anders sein, weil es alle wollen

Rebellen werden klein, die Leidenschaft, längst verflogen.

Die Maschine wird perfektioniert, man wird geführt

bevor man sich hier orieniert und das Leben spürt.

Der gläserne Bürger, der stählerne Staat

immer verfügbar, so reift die neue Saat.

Kontraste gibt es überall, doch alle leben grau

rasten geht auf keinen Fall, Pause wär der Supergau.

Wir sind friedlich, weil wir nicht kämpfen

wir werden reich, mit Waffengeschäften.

Bereichern uns am Leid der anderen

Der  Zufall wählte die Sieger aus.

Diskutieren über Kinder, die Ego Shooter spielen

ignorieren, dass sich Kinder für Essen erschießen.

Ein Amoklauf, ein Angriff auf die heile Welt

scheißen auf jeden Mann, der im Süden dafür fällt.

Ein deutscher Soldat, fällt im Kriegsgebiet,

der juckt dem Staat, denn er ist ein Held

aber tausende Zivilisten wurden auch geliebt,

sie haben nur kein Forum, weil zu wenig Geld.

Homophobie im Fußball

Ich nehme mir den Bundesligastart mal als Anlass um meine Gedanken zur Toleranz im Fußball aufzuschreiben. Viele sehen Fußball als eine Art Religion an, Religionen tendieren dazu völlig intolerant gegenüber Andersdenkenden zu sein. Ein wichtiger Wert für viele Fußballfans ist die Männlichkeit, sie gehen davon aus, dass Homosexuelle nicht männlich und somit schwach sind. Ich spreche hier nicht von allen Fans, aber so kommen die Fanklubs bei mir an. Fangesänge sind viel zu oft von homophoben und rassistischen Parolen geprägt. Tatsächlich sind diese Fans, die die den Sport kaputt machen, sie werfen ein schlechtes Licht auf die Vereine und die gesamte Fußballwelt.

Ich bin generell kein Freund davon, dass man sich unbedingt outen muss, denn ich halte es für normal, dass man Menschen liebt und keine Geschlechter. Ein Outing impliziert die Grenzüberschreitung. Aber gerade im Fußball, in dem Homophobie allgegenwärtig ist, sollten die Spieler, die als Vorbilder für die Fans dienen, offen zu ihrer Sexualität stehen.

Wenn sich Spieler outen, dann sollten sie das allerdings in einer Gruppe tun, denn wenn sich ein einzelner Spieler outet gerät er schnell unter die Räder der Fans und Medien. Viele Spieler outen sich erst nach der Kariere, weil sie wissen, dass sie als schwuler Fußballspieler kaum noch die Chance bekommen sich in ein Team zu integrieren. Es ist schade, dass die Fußballwelt sie zu diesem Versteckspiel zwingt.

Seit 2002 gibt es in Deutschland homosexuelle Fanklubs, inzwischen sind es 19 Klubs mit insgesamt 800 Mitgliedern (Stand 2010). Es hat sich auch eine Fangemeinschaft gegründet, die ein Banner gegen Homophobie in den Stadien rumschickt, dazu verlink ich euch unten mal ein Video. Ich hoffe, dass sich dieser Trend fortsetzen wird, damit auch die großen Fanklubs alles dafür tun um Faschisten aus den Kurven rauszuhalten.  http://www.youtube.com/watch?v=xn28ed98w20

Quellen:

1: http://library.fes.de/pdf-files/do/08165.pdf

2: http://de.wikipedia.org/wiki/Queer_Football_Fanclubs

3: http://www.spiegel.de/video/homophobie-im-fussball-lahm-sorgt-fuer-neue-diskussion-video-1172844.html

4: http://de.wikipedia.org/wiki/Homophobie_im_Fu%C3%9Fball

5: http://fussballfansgegenhomophobie.blogsport.de/

Fleischkonsum

Der Umstand, dass wir alle überwacht werden scheint nicht mehr skandalös genug zu sein, wir müssen uns jetzt darüber aufregen, dass man vielleicht bald einen Tag in der Woche nur vegetarisch essen darf.  Die Bild titelte mit „Die Grünen wollen uns das Fleisch verbieten!“ und die ganze Bevölkerung wittert einen ähnlich schlimmen Skandal wie damals, als unsere geliebten Reittiere in der Lasagne waren.

Günstig ist gut! Der Durchschnittsdeutsche gibt nur 11,5 % seines Einkommens für Lebensmittel aus. (Quelle: http://www.bvlh.net/typo3temp/pics/8a29bfe7f4.jpg)

Der Weg, etwas zu verbieten ist zwar meiner Meinung nach schlecht, aber wenigstens geht mal jemand das Problem an. Der normale Menschenverstand scheint heutzutage nicht verstehen zu können, dass ein Burger für 1 € nicht aus einem Tier ist, dass gut gehalten wurde. Die gute Haltung ist nicht nur aus Tierschutzgründen wichtig, sondern auch aus gesundheitlichen.                              

Unsere Gesellschaft hat den Umgang mit Nahrung schlicht und einfach verlernt. Lernen geht am besten wenn man jung ist, deswegen sollten sich Politiker dafür einsetzen, dass die richtige Ernährung schon in der Schule gelernt wird.  Fakt ist, dass wir Deutschen doppelt soviel Fleisch essen, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt. Der starke Fleischkonsum ist eine der Hauptursachen für viele Zivilisationskrankheiten.  Davon abgesehen steigt der Getreidepreis wegen des hohen Bedarf für Futtermittel in die Höhe, während Menschen verhungern, weil sie kein Geld für das teure Getreide haben. Klar ist es stark vereinfacht dargestellt, aber das Prinzip trifft zu. Trotzdem essen wir immer mehr Fleisch, 2012 war der Fleischkonsum so hoch wie nie. (Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/fleischatlas-report-zeigt-globalen-fleisch-konsum-a-876756.html)

Die Politik kann mehr als nur zusehen. Zum Beispiel würde der Fleischkonsum um 10% sinken, wenn man die Subventionierung von Fleisch stoppen würde. Umgerechnet würde man damit den Co² Ausstoß von 2 Mio. Autos einsparen können. Dies ging aus einer FÖS-Studie hervor, die Greenpeace in Auftrag gab. (Quelle:  http://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/presseerklaerungen/artikel/subventionen_fuer_billigfleisch_abschaffen/)

Je mehr ich über das Thema nachdenke und lese, desto mehr entscheide ich mich gegen Fleisch auf meinem Teller. Ich nehme mir allerdings nicht das Recht raus, jemandem etwas zu verbieten, aber wenn die, die täglich Fleisch essen einmal in der Woche verzichten würden, wäre schon einiges erreicht. Aber mit Verbot erreicht man nur das Gegenteil. Die Vegetarier/Veganer, die sich als die Missionare ihrer Religion, den Vegetarismus, sind nicht ernst zu nehmen, genau wie militante Fleischesser . Am Ende sollte einfach jeder selbst entscheiden was er isst und wie viel er isst, das Werkzeug zur Entscheidung sollte man früh mitbekommen.

Worauf ich achte?

Ich achte darauf, wenn ich Fleisch esse Fleisch zu essen das ich kannte. Wenig Abfall in der Küche zu produzieren, also wenig wegzuwerfen. Außerdem haben wir eine Gemüsekiste „aboniert“ das heißt, dass jede Woche eine Kiste mit Gemüse vor unserer Türe steht, die von lokalen Bauern mit dem gefüllt wurde, was eben grade reif ist. Ich streber allerdings auch nicht rum, jedes Essen zählt, es gibt allerdings nur Plus und Neutral.

Das Thema Ernährung ist mir grade wichtig, ich werde die Tage vielleicht nochmal was darüber schreiben.

Behindertenquote?

Als ich vor ein paar Tagen davon gelesen habe, dass der niedersächsische Landesbehindertenbeauftragte Karl Finke eine Behindertenquote fordert war ich erstmal geschockt. Finke fordert, dass jeder zehnte Listenplatz an einen körperlich behinderten Menschen vergeben wird.  Für mich geht diese Forderung davon aus, dass Menschen mit Handicap nicht die nötige Kraft haben sich im politischen Geschäft durchzusetzen, was nicht stimmt. Meinen Gedanken zum Thema brachte Petra Wontorra, die beim  „Forum Barrierefreies Bremen“ aktiv ist, gut auf den Punkt.

„Eine Quote würde nach meiner Auffassung die Kompetenz behinderter Menschen infrage stellen. Meine Behinderung spielt in meiner politischen Arbeit primär keine Rolle. Ich mache Politik mit meinem Handicap und nicht trotz oder wegen meiner Behinderung.“ (taz.de) 

Man gibt behinderten Menschen kaum Gelegenheit sich einzubringen, Barrieren gibt es leider noch viel zu viele, auch in den Köpfen. Der Gedanke, dass ein Mensch, der körperlich behindert ist, genauso denken kann wie wir „normalen“ Menschen ist für viele schwer nachvollziehbar.  Deswegen sollten grade Menschen mit Handicap in die Politik gehen um die Barrieren in den Köpfen kaputt zu treten.

Geld regiert die Welt

Du siehst, alle anderen trinken,

aus einem See von Freude

und dich selbst ertrinken

im Meer der Träume.

Wieso nicht einfach mal raus gehen?

Kennst du das Gefühl frei zu sein?

Das Gefühl abends alle Sterne zu sehen?

Die Welt ist groß, du bist klein!

Müde vom Alltag,

vergessen wir oft das Denken

wir vergessen auch,

unseren Lieben die Liebe zu schenken.

Die Welt macht uns zur perfekten Uhr

Wer aus dem Takt kommt, wird repariert.

Wer kaputt geht, wird aussortiert.

Wer nicht hell erstrahlt, wird ignoriert.

Mach die Augen nicht nur die Augen auf,

sondern wach auch auf.

Mach dich auf den Weg zum See.

Lauf über Berge voller  Schnee.

Aber du schnürrst sie dir um,

die Ketten der modernen Welt,

schlaftrunkenes Dilirium,

denn dein Sinn der Welt, ist Geld.