S21 neue Gedanken

Niemand kann mir erzählen, dass es nicht von Anfang an klar war, dass die Volksabstimmung für S21 ausläuft. Zumindest nicht bei einer Abstimmung, in welcher ganz Badenwürtemberg involviert ist. Aber auch nicht, dass es undemokratisch ist weiterhin dagegen zu demonstrieren.

S21 ist eines der tuersten Bahnprojekte aller Zeiten in Deutschland, es geht um zig Milliarden Euro und ein paar wenige Minuten die dadurch eingespart werden können. Und es geht um die Frage, ob ein paar Menschen im Gegensatz zu einer großen Mehrheit wissen , was richtig ist, es geht um ein Projekt, um welches seit ca. 10 Jahren erbittert gestritten wird. Aber es macht sich auch die Frage breit:

Wem gehört die Stadt ??

Befürworter des Projektes versprechen sich:

Zukunft, Arbeitsplätze, Parks, mehr Wohnraum, schnellerer Verkehr, den Anschluss an die Strecke Paris-Bratislava. Stuttgart soll sozusagen das „neue Herz Europas“ bilden.

Vor drei Jahren wurde eine Studie über S21 gemacht doch darüber wissen nur ein paar wenige Experten bescheid.

Doch es werden immer mehr Engpässe aufgedeckt, wie z.B.: das die S-Bahn, welche alle ca. fünf Minuten fährt, auf einer ICE-Trasse fahren soll, doch dies rein rechnerisch völliger „Schwachsinn“ ist. Aber es gibt noch viele weitere Probleme, wie das jetzt schon das Geld knapp wird und es an vielen anderen Stellen mangelt. Es wird ein hohes Sbilitätsrisiko geben und dadurch die Gestaltung des Fahrplans nur gering möglich sein.

Ein Miterfinder S21 meinte, dass Stuttgart ohne S21 nicht leben könne, da Baden-Würtemberg sonst den Anschluss verliere.

Die Idee S21 ist eigentlich sowieso völlig veraltet und wurde nur ein wenig auf die heutige Situation angepasst.

S21 kam nie infrage, doch bei einer Trauerrede lobte Günter Oettinger einen verstorbenen Nazirichter als einen Widerstandskämpfer. Darum brauchte er etwas um dies vom Tisch zu schaffen und benutzte S21 dazu. Oettinger spendierte 950 Millionen Euro für das Projekt. Ein etwas fragewürdiges Geschenk aus der Landeskasse. Doch für Bahn-Neubauten zahlt der Bund.
Eine wirklich extrem fragewürdige Situation.

Mit S21 soll die Schnelltrasse von Stuttgart nach Ulm kommen doch eigentlich endhält die Strecke eine viel zu große Neigung für Güterzuge als auch für ICE’s die nicht ihre volle Geschwindigkeit ausschöpfen können. Die Verbindung soll 26 Minuten schneller sein als heute. Doch nur 18 Minuten schneller als 1885. Damals, als noch nicht so viel gespart wurde, waren Gleise, aber auch Züge viel besser in Schuss.

Ich könnte noch einiges schreiben, aber ich will euch ja nicht langweilen, schreibt lieber eure Meinung in die Kommentare und wirkt mit bei der Diskussion.

@JJF_VG

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